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Die Hälfte aller Spieler ist weiblich. Doch wie vielfältig ist die deutsche Spieleindustrie?

Short thesis

Die Hälfte aller Spieler ist weiblich, dennoch ist die Spielebranche gegenwärtig vorwiegend männlich besetzt.
Warum das so ist, ob und welche Konsequenzen dieser Umstand für die digitalen Produkte einerseits und die Unternehmen andererseits hat und wie sich die Frauen in der Games Branche fühlen, möchte der Vortrag aufzeigen und dabei auch einen Ausblick in die Zukunft wagen.

Description

Digitale Spiele sind längst keine "Boys Toys" mehr, sondern seit gut einer Dekade "Serious Business" (in 2015 generierte die deutsche Spieleindustrie mehr Umsatz als die Deutsche Bundesliga) und insofern von wirtschaftlicher, kultureller und politischer Relevanz.

Studien zufolge sind dabei nur rund 20% der Beschäftigten in der Spieleindustrie Frauen - aber rund die Hälfte der Spieler weiblich - und diese arbeiten zumeist auch in generischen Bereichen wie Marketing, Personal oder Finanzen. Umfragen zufolge wünschen sich aber nicht nur die Frauen in der Industrie mehr Diversität und kritisieren Aspekte wie latenten Sexismus und geschlechtliche Diskriminierung.

Zeit also, eine Bestandsaufnahme einer Industrie zu zeigen, die mit rund 13,000 (direkten) Arbeitsplätzen in Deutschland nicht nur gegenwärtig zu den wichtigsten Arbeitgebern innerhalb der Medienbranche gehört, sondern auch perspektivisch stark wachsen wird.

Dies wirft nicht nur Fragen nach den Ursachen auf, sondern auch nach den Konsequenzen für die Produkte, die digitalen Spiele, aber auch die Unternehmen selbst.

Der geplante Vortrag möchte aufzeigen wie vielfältig die digitale Spieleindustrie gegenwärtig ist, was sich im Hinblick auf Diversity gegenwärtig tut und welche Zukunftsaussichten bestehen.

Die Speakerin hat die letzten drei Jahre zu diesem Thema im Rahmen ihrer Doktorarbeit geforscht und zuvor selbst zehn Jahre als Frau in der Spieleindustrie gearbeitet und kann von daher sowohl die Innen- wie Außenperspektive darstellen.

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Note: The talk will be held in German and will not be translated into English.

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